Gemeinschaft
21.12.2019 22:11 Uhr, Alter: 36 Tage

Komm und bete an!

Da stehen sie,
die Drei aus dem fernen Land.
Im Osten, vom Sonnenaufgang her,
waren sie aufgebrochen.
Jetzt schauen sie in die Nacht.
Kein Sonnenglanz. Gespenstisch blass
die kleine Stadt im Sternenlicht.

Am Wegrand – ist es Wüstensand
oder herbstliches Laub nach den Wanderjahren?
Wie lang war der Weg,
Schritt für Schritt,
unterwegs und weiter?
Wann kommen wir an?

Gegen alle Prophetie –
keine fürstliche Stadt,
weder roter Teppich,
noch Ehrengeleit,
keine Fahnen und
niemand, der wartet.
Gott-vergessen der Ort?

Sie stehen still, stumm.
Staunen oder Fragen?
Unsicherheit und Zweifel?
Ist dort das Ziel, der Ort des Königs?
Bleiben hier Stern und Himmel stehen?

Einzig von dort,
aus dem windigen Haus
kommt Licht.
Welch warmer Schein
gegen die kalte Nacht!

Von Ferne siehst du nur das Licht,
es strömt dir entgegen,
lädt dich ein:
„Komm, du wirst nicht mehr im Dunkeln gehen.“

Verborgen ist er da,
das „Licht der Welt“,
und ruft dich auf seinen Weg.

Die Drei – und du mit ihnen –
sind sie nicht aufgebrochen,
um hinzukommen und anzubeten,
den neugeborenen König,
das Kind?

Lang war der Weg – um einzutreten,
den Erlöser zu schauen:

Jetzt aber, mein Gott und mein Herr,
bin ich da vor Dir.
Ich bete Dich an.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest,
die Begegnung mit dem Herrn, der Licht und Frieden bringt.

Ihr Pastor P. Meinulf, mit Kooperator K-J. Bings, Diakon Burkhard Lohmer
und der Klostergemeinschaft

 


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