Gemeinschaft
21.01.2018 22:32 Uhr, Alter: 120 Tage

Nimm, o Herr, die Gabe!

Am 2. Februar feiern wir das Große Fest: Maria und Josef bringen das Jesuskind in den Tempel. Und Josef bringt das Tauben­opfer dar, das Opfer der Armen. Mehr hat er nicht.

Ich schaue auf das Bild. Ich versuche mich zu sammeln wie Josef.
„Ganz da sein.“ Wie schwer ist das?
Der Blick nach innen. Ich schaue nicht umher. Ich stehe vor Gott.
Von der Schulter bis zum Schnabel der Taube – eine Bewegung, Haltung:
„Ich bin ganz da – in meiner Gabe.“

„Hin-gabe“.
Die Hände sind frei, sie tragen eine Gabe, um sie loszulassen,
um darin sich selbst hin-zugeben.
Was gibt Josef mehr als seine Armut?

Und alles für das Kind, das Jesuskind.

Wie groß wird es ihm zurückgegeben?

Simeon sagt es: „Dieses Kind ist das Licht der Welt, das Heil der Völker!“

Noch einmal Weihnachten, nicht abseits, verborgen, im Stall, sondern im Tempel, in der Mitte, wo wir zusammenkommen, Gott suchen und ihn anbeten. Ich komme mit meiner Armut und empfange alles, „das Heil“, wenn ich gesammelt da bin, nichts anderes suche, vor Gott stehe und ihm alles in die Hände lege. Dann schenkt er mir Licht und Heil.

Willkommen zum Festgottesdienst am 2.2.18 (siehe Gottesdienstordnung)

 

Ihr Pastor P. Meinulf, mir Kooperator K-J. Bings, Diakon B Lohmer
und der Klostergemeinschaft


Aktueller Pfarreienbrief

Nr. 05/2018
14.05.2018 - 17.06.2018

Liebe Pfarrangehörige,

wenn Angehörige sterben, so kommt zur Trauer auch noch die Sorge um den Ablauf einer Beerdigung. Als Hilfestellung in dieser schweren Zeit soll Ihnen diese Liste dienen.

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